Mut zum Bekenntnis
Die Frage ist nur, zu welchem Bekenntnis. Ich bin mir nicht sicher, wie es gemeint ist. Wahrscheinlich hat der Verfasser des folgenden Aushangs gemeint, dass man Mut haben soll, sich zu seiner homosexuellen Identität zu bekennen.
Man könnte es aber auch anders interpretieren, und zwar dass man sich zu seiner homosexuell-inzestuösen Identität bekennen soll. Die Hauptdarsteller auf diesem Aushang sehen nämlich irgendwie aus wie Zwillingsbrüder.

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Gentrizierungsgegner-Attacke im Steintor
Vor gut zwei Wochen hat es eine “Farb-Attacke” gegen das Gebäude an der Adresse Vor dem Steintor 74 gegegeben, das Gebäude, in dem vor Kurzem der Rewe-Markt wiedereröffnet hat.
Naheliegend ist, dass es sich bei den Personen, die das getan haben, um Gentrifizierungsgegner handelt (diesbezüglich war das Gebäude ja schon länger Thema). Offensichlich sind sie in das Gebäude eingebrochen, bzw. in die Baustelle, zur Zeit laufen noch Bauarbeiten in den oberen Stockwerken. Witzigerweise haben die Angreifer rote Herzen auf die weisse Fassade gesprüht.
Ich kann die Taktik dahinter immer noch nicht ganz nachvollziehen, aber das Prinzip ist klar: Wenn ich alle Dinge von anderen zerstöre, sind die eigenen Dinge mehr Wert. Also z.B. ich besitze ein Auto und zerstöre alle anderen Autos auf der ganzen Welt, dann ist mein Auto am meisten Wert.
Nein aber mal im Ernst: Die Mieten im Viertel waren doch schon immer ziemlich hoch, denken diese Menschen wirklich, dass durch ein paar neue hübsche Gebäude die Mieten so deutlich nach oben schiessen würden? Das ist meiner Meinung nach eine Fehleinschätzung. Personen, die richtig viel Geld besitzen würden aus ganz anderen Gründen niemals in das Viertel ziehen, zum Beispiel weil das hier viel zu bunt ist…und zu laut…und Fussball…
Hier das Foto zum Vorfall:

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Onanieren Verboten
In der Hollerallee habe ich vor Kurzem einen sehr coolen Aufkleber an einem Stromkasten gesehen.
Die Botschaft des Aufklebers lautet: “Onanieren verboten”.

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Abgeholzt
Vor Kurzem wurden in einer Großaktion mit besonders schwerem Gerät (Spezialkran) in der Lübecker Straße im Steintor Bäume gefällt. Ich frage mich, warum das sein musste, das letzte bisschen Grün in dieser Ecke des Viertels zu entfernen.
Ginge es um den Sicherheitsaspekt, hätte man bestimmt nicht gleich alles kahl gemacht, sondern den Baum, der die Sicherheit beeinträchtigt, gefällt. In diesem Fall jedoch wurden alle Bäume gefällt und es ist nun extrem hässlich dort, der Bunker ist jetzt in “voller Pracht” sichtbar.
Der “wunderschöne” Eingang des Bunkers, vorher ist er kaum aufgefallen:

Totaler Kahlschlag, so sieht es nun neben dem Bunker aus:

Das ganze von der anderen Seite fotografiert sieht noch deutlich schlimmer aus:

Vorher war es wirklich wunderschön grün an dieser Stelle, hier der Streetview Link als Beweis:
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Letztens in der Waterfront
Ich war vor kurzem mal wieder in der Waterfront, an einem Samstag. Es war unglaublich voll, damit hatte ich nicht gerechnet. Als ich vor längerer Zeit einmal dort war, liefen dort mehr Mitarbeiter herum, als Kunden. Diesmal war es schwierig, einen Parkplatz zu bekommen, und während des Rundgangs drängelten sich die Menschen fast.
Zudem scheinen die Besucher der Waterfront zuviel Geld zu besitzen, wenn sie sich solche Späße wie folgenden erlauben können. Das Geld liegt hier nicht auf der Straße, sondern klebt im Fahrstuhl:

Es gibt verschiedene neue Läden in der Waterfront, alle scheinen irgend eine Nische zu bedienen. Der im folgenden Foto abgelichtete Laden bedient offensichtlich die Nische rabbatierte Reduzierung! Eine sehr beliebte übrigens. Ein Blick an die Straßenbahnhaltestelle offenbahrt diese Beliebtheit sofort. 90% der Menschen, die dort wegfahren, tragen eine Primark-Tüte.
Ich entschuldige mich hiermit für die schlechte Qualität des Fotos, allerdings passt diese widerrum zu der Qualität der Dekoration dieses Ladens:

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