Nazi Relikte / Vergangenheit und Gegenwart

Iwen  //  24. April 2010  //  01:21  //  Bürgerpark

Diese wunderschöne Bank befindet sich im Bürgerpark, auffällig aber dennoch harmlos erscheint sie auf den ersten Blick.

Genauer hingesehen verbirgt sich etwas Dunkles in dieser Bank, das möglicherweise auf ihre Entstehungsgeschichte hinweist  bzw. die Person(en), die dieses Bauwerk in Auftrag gegeben haben.

Im inneren Bereich dieser klassischen Sitzgelegenheit sind nämlich Verzierungen angebracht, die unmissverständliche Botschaften beeinhalten. Es handelt sich, JA, es handelt sich wirklich um miteinander verbundene Hakenkreuze, die die gesamte Bank verzieren… und ich glaube kaum, dass damit die abgewinkelten Swastika der alten Tibeter handelt.

“Erlaubt ist in Deutschland eine Hakenkreuzdarstellung nach § 86 Absatz 3 StGB nur, wenn sie „der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient“.”

Ist diese Bank vielleicht sogar illegal?  Was tun, Anzeige beim Stadtamt stellen?

Es gibt 4 Meinungen zu 'Nazi Relikte / Vergangenheit und Gegenwart'

  1. Vasco meinte am 26. April 2010 um 19:32:

    Es gibt sehr sehr viele Bänke im Bürgerpark! :)

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerpark_und_Stadtwald#B.C3.A4nke

    Jetzt wäre eine genauere Positionsangabe hilfreich!
    Einige der Steinbänke scheinen aber vor der Gründung der NSDAP gebaut worden zu sein und damit sollte kein gewollter Zusammenhang mit den Nationalsozialisten bestehen.

    Ich denke, die Bank dient der Kunst und der Geschichte, da braucht ihr gar nichts rechtliches versuchen.

    Die Swastika ist nicht nur ein Symbol der Tibeter.
    Als Symbol des Buddhismus werden damit in Japan beispielsweise Tempel ausgeschildert.
    Um 1900 war die Swastika in Europa noch ein Glücks- und Sonnensymbol, so hat sich ja beispielsweise Coke damit geschmückt.
    http://www.falundafa.org/hungarian/web-data/fld.hu/swastika3.jpg

  2. Marc meinte am 6. Mai 2010 um 19:02:

    Das ist die “Graefin Emma Bank” und die wurde irgendwann mitte des 19 Jahrhunderts gebaut – nix mit Nazis ;)

  3. quartermaster meinte am 7. Mai 2010 um 12:44:

    “Graefin Emma Bank” … hört sich sogar bekannt an …. und wenn ich mir die bank so angucke hätte ich die nichtmal ins 19te jahrhundert datiert sondern eher so mitte 18tes, aber der herr wird schon recht haben …

  4. quartermaster meinte am 7. Mai 2010 um 12:51:

    aber nein es ist die Römische Bank

    1898 von Professor Dr. August Töpfer entworfene Rundbank aus Sandstein. Der Stil ist an die Formensprache der Antike angelehnt. Die Initialen M. S. weisen auf die Stifterin Meta Schütte hin.

    http://www.buergerpark.de/ueberblick/baenke

    warum auch immer ich würde sie trotzdem nicht in die zeit einordnen

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