Fest der Masken der Blaumeier im Rahmen des Bremer Karnevals
Parallel zum Bremer Karneval hat an diesem Wochenende (Freitag und Samstag) auch eine Veranstaltung zum Jubiläum der Blaumeier stattgefunden. Dafür wurde der Teil der Wallanlagen hinter dem Museum sehr ansprechend “geschmückt”, wie auf den folgenden Fotos zu sehen ist.
Es handelte sich dabei um eine geschlossene Veranstaltung, Teile der Wallanlagen wurden zu diesem Zweck abgesperrt. Untermalt wurde das Ganze mit Musik und Geräuschen, die Anlage war auf dem gesamten Gelände sowie drumherum verteilt.
Leider konnte ich an dem eigentlich Event nicht teilnehmen, ich habe aber an den Tagen vorher beobachten können, dass die Elemente durch ausgewählte farbige Lichtstrahler atmosphärisch in Szene gesetzt wurden.Gefeiert wurde das 25 jährige Jubiläum des Blaumeier Ateliers.
Die Skultpuren auf dem See hinter dem Museum:

Eine Fischskelett-Skultpur:

Eine Grüne Masken-Skultpur in der Nähe der Bühne:

Eine Meinung
Samba-Karneval in Bremen 2011
Der diesjährige Samba-Karneval in Bremen stand unter dem Motto “Carneval theatral”. Das Wetter war gut, es kamen viele Menschen zu dem Spektakel, insgesamt sollen es so um die 20000 gewesen sein. Ich habe den Einzug der Gruppen im Viertel beobachten können kurz vor dem Goethe-Theater, es war ein eindrucksvolles Scenario.
Die Rythmen waren ansprechend, das einzige was mir negativ auffiel waren eine Reihe ziemlich betrunkener Menschen, was ich ziemlich unpassend finde zu so einer Veranstaltung, da dort auch viele Kinder anwesend sind. Aber es gibt offensichtlich Menschen, die jeden Anlass nutzen, um sich volllaufen zu lassen. Center.tv hat den Karneval live übertragen, in diversen Kneipen lief das wohl im Großformat, man musste sich also nicht zwingend an die Strasse stellen.
Hier die Bilder, den Anfang machte der Bremer Roland:

Danach folgten diverse Gruppen, z.B. diese:

Und diese aus Hamburg:

Mein persönlicher Favorit war:

Diese Gruppe hatte noch ein sehr cooles 3-Rad dabei, welches ich leider aufgrund von Akkumangel nicht mehr ablichten konnte.
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Graffiti hässlich und uncool
Um an dieser Stelle deutlich zu machen, was ein hässliches Graffiti ist (ich weiss, letztenendes entscheidet der Betrachter), hier das Bild eines solchen, gefunden an der Wand des Geldautomaten der Post im Viertel. Es wurde passend kommentiert mit einem Text in Schabloniertechnik:

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Graffiti legal und cool
Aktueller denn je ist gerade im Steintor das Thema Wandmalerei. Es wird scheinbar mehr gesprüht denn je im Viertel, die Qualität scheint stetig zu sinken.
Aber es gibt auch positive Projekte aus diesem Bereich.Immer mehr Ladengeschäfte lassen ihre Wände von Profis verzieren, was den positiven Effekt haben soll, das über diese Graffitis nicht mehr gesprüht wird.
Hier ist ein solches Beispiel, dieses Schöne Spraying verziert die Wand der Buchhandlung Sieglin im Viertel, es sei angemerkt, dass es noch in Arbeit ist:

In einem aktuellen Artikel des WK geht es auch um Wandmalerei, allerdings hauptsächlich um die hässlichen Sprayings, die der Volksmund mit “Schmiererei” bezeichnet.
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/326355/Im+Viertel+gehen+die+Sprayer+um.html
Ich kann bestätigen, daß es sich (zumindest in einem Fall) um das im WK erwähnte Täterprofil handelt, da ich vor einigen Wochen eine Gruppe von 4 solchen Jugendlichen beim Tatvorgang stellen konnte. Sie waren sehr jung und sahen so aus, als würden sie aus einem zumindest gutsituiertem Elternhaus kommen, die Dosen werden wahrscheinlich von Mama und Pappa gesponsert (ich nehme an, die Eltern wissen nichts von ihrem Glück). Es sind also Milchbubis denen es um den “Kick” geht, die mal etwas erleben wollen ausserhalb von Geigenunterricht, Pseudo-Kirchengang und Privat-Nachhilfelehrer. Die von ihnen gesprühten “Werke” sagen das gleiche aus, nämlich das sie keine Ahnung von dem haben, was sie da tun. Das offensichtlich kein künstlerischer Anspruch erkennbar ist unterstreicht die These, dass es den Tätern um den Vorgang geht, nicht um das “Werk”.
Dennoch ist das der ganze Vorgang natürlich problematisch, denn es entstehen Schäden, deren Beseitigung niemand zahlt, zumindest in den meisten Fällen nicht. Wahrscheinlich ist Vorsorge durch so ein professionelles Wandgemälde die sinnvollste Option, zur Aufwertung des Stadtviertels trägt es ohnehin ungemein bei wie ich finde. Ich glaube sogar dass es letztenendes wesentlich billiger ist, einmal die Wand von Profis bemalen zu lassen, als viele Male Schmierereien entfernen zu lassen.
Vielleicht wäre das mal eine wirklich sinnvolle Initiative, welche die Viertel-BID (wir berichteten am 02.Juni 2010 in dem Artikel “Pimp my Viertel!!!”) in Angriff nehmen sollte.
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Winterimpressionen, die Zweite
Beim betrachten der aktuellen Temperaturen hat es den Anschein, als sei der Winter schon fast wieder vorbei…
Vor ungefähr einem Monat sah das noch so aus:

Zum Vergleich ein Foto, welches am heutigen Tage aufgenommen wurde:

Wie man erkennen kann, ist sogar noch Eis vorhanden, ich würde jedoch davon abraten, dieses zu betreten.
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